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Die Antike

Delfine - schon seit Jahrtausenden kennen die Menschen diese Tiere und sind von ihnen fasziniert.

Die frühesten bekannten Darstellungen von Walen und Delfinen in der Kunst können auf etwa 1500 vor Christus datiert werden. Künstler der minoischen Kultur, die ihre Blütezeit zwischen dem 14. und 4. vorchristlichen Jahrhundert hatte, verwendeten bei ihren Dekormalereien vor allem florale und marine Motive, einschließlich des Delfins.
Dabei wirken diese Wandmalereien und Fresken, die sich zum Beispiel in den Palästen von Knossos und Phaestos finden, sehr lebendig und realistisch. Im Gegensatz dazu zeigen Gemälde späterer Künstler am Mittelmeer Wale und Delfine häufig mit Schuppen und Kiemen.

Aus der ägäischen Kultur übernahmen die Phönizier und Griechen nicht nur die Kenntnisse über Navigation und den Schiffsbau, sondern auch die Ehrfurcht vor den Delfinen. Daher verwundert es nicht, dass sich Darstellungen von Delfinen in großer Zahl auch auf griechischen und später römischen Mosaiken und Skulpturen finden. Auch auf Münzen findet sich häufig das Delfinmotiv, da man glaubte, sie beschützen die Reisenden. Delfine finden sich auf den Münzen von nicht weniger als 40 griechischen Städten.
Der größte Teil unseres heutigen Wissens über die Beziehung zwischen den Menschen und Delfinen in der Antike stammt allerdings aus überlieferten Schriften und Geschichten der Griechen und Römer.

Im Alten Griechenland galten sie als heilig und die absichtliche Tötung eines Delfins wurde als abscheulicher Frevel gegen die Götter gesehen. Die Römer übernahmen den Glauben, Delfine seien die Boten der Götter. Allerdings besaßen sie eine etwas andere Einstellung den Delfinen gegenüber. Die Römer fassten die Tötung eines Delfins nicht mehr als Gottesfrevel auf und ihre Geschichten über Delfine endeten meist, im Gegensatz zu den griechischen, mit dem Tod des Delfins.

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